Übersetzung

Die Mark zu Würzburg

Von der Rabansquelle unterhalb Würzburgs, östlich des Mains,

danach zum Entensee, dann zur Quelle des Blidherr, dann in das Habichtstal,

dann auf den steinigen Hügel, dann zur Heerstraße, zur Sumpfwiese,

die Mahdplatz des Gick heißt, dann zur Pleichach, zur steinigen Furt,

dann auf den Greinberg zum Wasserloch, dann zur Kürnach, zu der

Rodung des Gerwin, dann auf den Kürnachberg zu dem dornenbewachsenen Sumpf, dann

zum östlichen Blutegelsee, wo der Vogelbeerbaum stand, zum Hügel des Stacko,

zur Wolfsgrube, dann mitten durch den Weingarten des Fredthant

zu der Ecke, wo die Rabans-Buche stand, oberhalb von Heidingsfeld mitten

in den Main, wo die tiefste Stelle der Furt ist, in der Mitte des Mains bis zu dem

Brunnen, der auf der westlichen Seite des Mains liegt, auf den Brunnberg, in das Fallenried,

zur Fessel-Schlucht, zum Grenzstein des Moruch, zum See des Brezzo,

zur Heerstraße, zum Büchelberg, zum Steinbachtal

zu dem Stausee, nach Höchberg, zur Buche des Ezzilo,

bis zum Hügel im Weidewald, zum Bach des Gozolf, von dort in der Mitte des Mains

wieder zur Rabansquelle. So, wird bestätigt, sei die Würzburger Mark

und die Heidingsfelder, und man sagt, dass in dieser Mark sowohl Kirchengut

von Sankt Kilian als auch Besitz von Franken aus dem Herren- und Freienstand liegt.

Dies sagten: Markwart, Nandwin, Helitbercht, Fredthant, Heio, Unwan,

Friedrich, Reginbercht, Ortwin, Gozwin, Juto, Liutbercht, Dazo, Berch-

tolf, Rutbercht, Siegfried, Reginwart, Volkbercht.


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