Stadtwerdung

Königshofen hatte bereits zur Gründung des Bistums Würzburg durch Bonifatius im Jahre 741 eine dem St. Peter geweihte Kirche.
 
822 bestätigte Kaiser Ludwig der Fromme  in einer Urkunde die Schenkung von 26 Urkirchen durch den karolingischen Hausmeier Karlmann an das neugegründete Bistum. In dieser Urkunde ist auch St. Peter in „Chuningishaobain pagoGraffeldi“ genannt.
 
War das Grabfeld zunächst eines der 17 fränkischen Gau mit mächtigen Grafen (etwa 756 bis 1036, lt. Rost), so fiel es dann nach und nach an die Henneberger, die in Königshofen eine Stadtburg und Wallgräben errichteten.
 
Nachdem 1315 eine Mauer gebaut wurde, kann man davon ausgehen, dass Königshofen zu jener Zeit zur Stadt erhoben wurde.

1341 Stadtsiegel der Henneberger

1355 Stadtsiegel würzburgisch

Durch Heirat gelangte Königshofenan den Grafen Eberhardt von Württemberg, der es an die Würzburger Fürstbischöfe verkaufte. Fürstbischof Rudolf von Scherenberg löste die Stadt endgültig ein.

1497-1499     Wallbau unter FB Lorenz v. Bibra 3 Stadttore, 5 Erker später als Pulvertürme benutzt
1518-1520     Umbau der Burg unter FB Lorenz v. Bibra  und Konrad III. v. Thüngen

 
Stadt Königshofen i.Grabfeld um 1315
 

Stadtmauer mit Wallgraben und 3 Stadttoren. Im Bild unten rechts ist die Fränkische Saale zu erkennen.


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