Entwicklung der Festung

1. Mittelalterliche Festung

In den unsicheren Zeiten bauten die Fürstbischöfe von Würzburg im Nordosten ihres Bistums Königshofen zur Grenzfestung aus.

  • Beginn der Befestigung unter FB Melchior Zobel von Giebelstadt (1544-1558) und FB Friedrich von Wirsberg (1558-1573)
  • Ellen- und Obertor zu Schnellern verengt
  • 1559 Errichtung des Neuen Tors
  • Lärmen-, Spital-, Schlossbollwerke errichtet
  • 1565 wird die Stadt erstmals als Festung bezeichnet
  • 1581 Oberes Tor unter FB Julius Echter von Mespelbrunn (1573-1617) errichtet
  • 1591 Klosterbollwerk errichtet
  • 1603 Kirchturm und alle Türmchen erhalten welsche Hauben unter FB Julius Echter
 
Festung Königshofen i. Grabfeld um 1450
 
Befestigung der Stadt mit 4 Basteien, Wallgraben und zur Erhöhung der Sicherheit mit nur einem Stadttor.

 

2. Barocke Festung

Im 30jährigen Krieg zeigte sich die unzureichende Befestigung. Eine Modernisierung nach neuester Festungstechnik war erforderlich.

  • 1632-1635 Errichtung eines provisorischen Hornwerks zur Sicherung des Stadttors im Süden als Erdwall durch die Schweden
  • 1650-1656 Antonii-Schanze im Westen unter FB Johann Philipp v. Schönborn
  • 1657   Urbani-Schanze im Osten unter FB Johann Philipp v. Schönborn und Christoph v. Hutten
  • 1720-1728 Ausbau des Hornwerks als Steinbau durch FB Johann Philipp Franz v. Schönborn, Christoph Franz v. Hutten und Friedrich Carl v. Schönborn

 

Festung Königshofen i.Grabfeld um 1650
 
Befestigung der Stadt mit 4 Bastionen, 2 Toren und Wallgraben. Die Pfarrkirche jetzt mit welscher Haube.

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